{"id":997,"date":"2016-02-22T18:11:34","date_gmt":"2016-02-22T17:11:34","guid":{"rendered":"https:\/\/steigerwald-zum-testen.anke-kirschenmann.com\/?p=997"},"modified":"2019-08-26T21:29:45","modified_gmt":"2019-08-26T19:29:45","slug":"entwicklung-der-pferdewippen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/steigerwald-zum-testen.anke-kirschenmann.com\/de\/entwicklung-pferdewippen-2016\/","title":{"rendered":"Entwicklung der Pferdewippen"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row top=&#8220;20px&#8220; bottom=&#8220;0px&#8220;][vc_column][vc_single_image image=&#8220;995&#8243; img_size=&#8220;large &#8220; alignment=&#8220;center&#8220; style=&#8220;vc_box_shadow_border&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row top=&#8220;20px&#8220; bottom=&#8220;20px&#8220;][vc_column][vc_column_text]Als die ersten Trails und Geschicklichkeitsparcours aufkamen, gab es auch Wippen: Meist eine 3-4 Meter lange Brettkonstruktion, die auf einem Rundholz in der Mitte auflag. Das hohle Ger\u00e4usch beim Auftreten und der Umschlag, wenn der Kipp-Punkt \u00fcberschritten wurde, waren f\u00fcr die Pferde schon eine Herausforderung. Was aber, wenn man durch Training mit positiver Verst\u00e4rkung so entspannte und sichere Pferde hat, dass man neue Herausforderungen braucht?<\/p>\n<p>Und was, wenn neben Nervenfestigkeit und Vertrauen auch noch der Bewegungsapparat davon profitieren soll? So entstand die Idee der kleineren Wippen.<\/p>\n<p>Die erste Zweibeinwippe bestand aus einem schlichten Rundholz, welches unter ein dickes Brett geschraubt wurde.<\/p>\n<p>Nachteile: Die Schrauben scheren relativ schnell ab, weil die Belastung sehr hoch ist. Das Bewegungsende ist hart, man sollte nur auf Sand arbeiten. Der Ausschlag ist recht hoch, so dass es den Pferden schwerer f\u00e4llt, die Hufe wirklich stehen zu lassen. Tritt das Pferd auf die Kante an der L\u00e4ngsseite, kippt die Wippe.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Version hatte dann schon Gummib\u00e4lle an den Ecken und war mit einer Halblatte in der Mitte versehen, die 2 cm \u00fcberstand. Der Ausschlag war gelenkfreundlicher geworden, das Konstrukt stabiler. Leider traten die Pferde dann auch gerne auf den \u00fcberstehenden Kippschutz.<\/p>\n<p>Also wurde die Halblatte in ihrer L\u00e4nge gelassen, jedoch abgeschr\u00e4gt.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Trainingseffekt der Tiefenmuskulatur ist es am Besten, wenn beide Hufe fest auf der Wippe stehen. Nat\u00fcrlich ist es einfacher mal eben im Karpalgelenk einzuknicken oder das Hinterbein anzuheben und so das Umschlagen der Wippe zu erreichen \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Um pr\u00e4ziser trainieren zu k\u00f6nnen, s\u00e4gte ich Teller aus dicken Gummimatten, die man mit Schlo\u00dfschrauben in verschiedenen L\u00f6chern fixieren kann. So kann man dem Pferd leichter begreiflich machen, wo die Hufe zu stehen haben und auch auf die Unterschiede der Breite von Vor- und Hinterhand eingehen. Versuchen Sie selbst einmal mit eng stehenden F\u00fc\u00dfen oder mit 40 cm Abstand zu wippen &#8211; dabei werden unterschiedliche Muskelgruppen angesprochen.<\/p>\n<p>Bei der Ganzk\u00f6rperwippe, die ich so genannt habe, weil das Pferd genau mit seinen 4 Hufen darauf passt, gab es die gleiche Herausforderung mit dem Bewegungsende: Hier bewirkten Gummib\u00e4lle die D\u00e4mpfung, aber nicht maximal befriedigend.<\/p>\n<p>Variante 2 hatte dann Halbkugeln als Hebelpunkte und Schaumstoffplatten am Ende, also einen geringeren Ausschlag und mehr D\u00e4mpfung, hat mich aber immer noch nicht so richtig gl\u00fccklich gemacht.<\/p>\n<p>Meine Superwippe hat durch den runden Unterbau eine wundersch\u00f6n langsame Kippbewegung, braucht aber auch Autoreifen zum Abfedern. Au\u00dferdem ist sie f\u00fcr den Normalgebrauch etwas zu m\u00e4chtig von der Gr\u00f6\u00dfe her.<\/p>\n<p>Dann verbaute ich zwei alte, halbrunde Eichenbalken als Kufen f\u00fcr eine Ganzk\u00f6rperwippe. Sanftes Bewegungsende! Leider im Auf- und Abgang eine echte motorische Herausforderung. Die kleinere Variante f\u00fcr Amadeus ist ebenso schwierig.<\/p>\n<p>Also waren die Fragen:<\/p>\n<p>Welche Rundung? Genug, um zu kippen; so wenig wie m\u00f6glich, um Auf- und Abgang leicht zu machen.<\/p>\n<p>Welche H\u00f6he? Angenehm und auch f\u00fcr weniger ge\u00fcbte Pferde zu meistern.<\/p>\n<p>Welches Polster am Ende?<\/p>\n<p>Als n\u00e4chstes musste meine Stichs\u00e4ge leiden: Wie s\u00e4ge ich Rundungen in 4 cm starke Eichenbohlen?<\/p>\n<p>Das Resultat sehen Sie hier:<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/3hvHYPdirBo\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p>Ganz oben das allerneuste Modell, welches auch ein passives Durchbewegen unseres Pferdes erm\u00f6glicht und sogar von Shetty und Endma\u00df-Pony zusammen genutzt wird.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row top=&#8220;20px&#8220; bottom=&#8220;0px&#8220;][vc_column][vc_single_image image=&#8220;995&#8243; img_size=&#8220;large &#8220; alignment=&#8220;center&#8220; style=&#8220;vc_box_shadow_border&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row top=&#8220;20px&#8220; bottom=&#8220;20px&#8220;][vc_column][vc_column_text]Als die ersten Trails und Geschicklichkeitsparcours aufkamen, gab es auch Wippen: Meist eine 3-4 Meter lange Brettkonstruktion, die auf einem Rundholz in der Mitte auflag. 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